Project Description

Lipödem

Ab 69,– Euro, exakte Preise können erst nach einer unverbindlichen Beratung festgelegt werden, da unsere Programme individuell abgestimmt sind.

Behandlung von Lipödemen – eine -fast- unbekannte Krankheit

Behandlungsverlauf:

Lipödem ist eine fast unbekannte fortschreitende Krankheit, von denen fast ausschließlich Frauen betroffen sind. Wir helfen Ihnen diese zu bekämpfen. Je früher sie behandelt wird, um so größer ist der Erfolg. Wir empfehlen aufgrund unserer über 26-jährigen Erfahrung folgendes:

Ein Vivamedline-Figur- und Diätprogramm bestehend aus einer strengen bis zu 6 Wochen dauernden Diät in Verbindung mit mechanischen Lymphdrainagen (3 Lymphdrainagen pro Woche).

Wir garantierten Ihnen eine Abnahme von mindestens 7 kg-14 kg in 6 Wochen bei mindestens 25 cm Umfangsreduktion.  Dies entspricht etwa 1 -2 Kleidergrößen. Zudem messen wir an 9 Messstellen Ihren Umfang, sodass Sie die Erfolge direkt kontrollieren können.

Im Anschluss erfolgt ein Ernährungsumstellung, damit Sie dauerhaft Ihr Wunschgewicht halten können. Dabei liegt unser Fokus auf einer Ernährung OHNE Verzicht aber kontrolliert – Essen soll wieder Spaß machen. Vor allem ohne Risiko wieder zuzunehmen, wenn Sie sich dran halten.

Dauerhaft werden Sie regelmäßig – wir empfehlen 2x pro Woche – Lymphdrainagen machen müssen. LIPÖDEM als Krankheit bleibt bestehen. Mit unserer speziellen Therapie können wir sie lediglich zum Stillstand bringen. Leider wird Ihnen das Tragen von Kompressionsstrümpfen wird Ihnen auch nicht erspart bleiben. Hier gibt es aber inzwischen verschiedene Hersteller mit Produkten mit sehr hohem Tragekomfort bei modischem Aussehen.

Anschließend:

Danach folgt, wenn nötig, ein Beratungstermin mit einem unserer Ärzte zwecks Liposuction. (Die Kosten beginnen bei ca. 5.400,– Euro. Je nach Umfang und notwendiger Häufigkeit können die Kosten auf bis zu 18.000,– Euro ansteigen, aber auch hier empfehlen wir eine schrittweise Annäherung an Ihr Wunschziel). Wir beraten Sie gerne und knüpfen für Sie Kontakte zu weiteren Spezialisten in der Schweiz bzw. in Deutschland.

Beachten Sie bitte die unzähligen Angebote und prüfen Sie diese kritisch. Wir bieten Ihnen direkte Kontakte mit Betroffenen, die unsere und auch andere Methoden für sich in Anspruch genommen haben. Transparenz ist für Sie der entscheidende Faktor und nur durch selbst Betroffene wird Transparenz gewährleistet.

Bei Lipödemen handelt es sich um eine Erkrankung, die unbehandelt stetig fortschreitet. Im späteren Verlauf kann diese dann Komplikationen führen, unter denen die Betroffenen dann ein Leben lang leiden müssen. Je früher eine Behandlung einsetzt, desto besser sind die Heilungschancen und kosmetisch schöner die Ergebnisse. Bereitet ein Lipödem weder Probleme, noch fühlen Sie sich ästhetisch eingeschränkt, bedarf es keiner Behandlung.

Stört das Lipödem nur optisch gilt – aufgrund unserer 26-jährigen Erfahrung – in erster Linie Gewicht zu reduzieren und mit Hilfe von regelmäßigen (2-3 pro Woche) mechanischen Lymphdrainagen ein Fortschreiten einzudämmen beziehungsweise eine Besserung der Krankheit zu erreichen. Hierfür haben wir unser Vivamedline-Figurprogramm entwickelt, das wir seit über 26 Jahren erfolgreich einsetzen.

Dieses Programm eignet sich ebenso hervorragend als Vorbereitungsmaßnahme bei einer anstehenden Liposuction – zu deutsch Fettabsaugung – eine aktive Behandlungsmethode bei Lipödemen mit ebenfalls nachweislichen Erfolgen. Hier arbeiten wir mit den besten Ärzten aus Deutschland und der Schweiz zusammen. Nur mittels einer Fettabsaugung – Liposuction – kann ein Lipödem bei fortgeschrittenem Stadium bezüglich Ausmaß und Erscheinungsbild sichtbar und nachhaltig verbessert werden.

Definition LIPÖDEM

Bei Lipödem handelt es sich um eine Fettverteilungsstörung am Körper. Diese tritt besonders an Ober- und Unterschenkeln mit orthostatischen Ödemen in der zweiten Tageshälfte und unklaren Schmerzen (Lipohyperplasia dolorosa) auf. Ohne diese drei Bestandteile sprechen wir von einer Lipohypertrophie. Charakteristischerweise endet die Schwellung in Knöchelhöhe. Die Arme sind dabei seltener betroffen. Die ersten Anzeichen treten vorzugsweise am Ende der Pubertät auf, jedoch kann die Krankheit auch in jedem Lebensalter ihren Anfang nehmen. Teilweise entsteht das Lipödem nach Traumen, so wurde z.B. beobachtet, dass Patientinnen nach ausgedehnten Verbrennungen später an einem Lipödem erkranken.

Ursache

Es besteht eine familiäre Belastung. Eine genaue Ursache des Lipödems ist letztlich unklar. Die Erkrankung tritt fast ausschließlich bei Frauen auf. Deshalb ist davon auszugehen, dass hier vermutlich hormonelle Ursachen bei familiärer Belastung eine erhebliche Rolle spielen. Bei Unfällen und ähnlichen auslösenden Faktoren könnten auch freie Radikale als Auslöser in Frage kommen. Bei den wenigen Männern, bei denen ein Lipödem vorliegt, besteht oft eine Leberschädigung. Es liegt die Vermutung nahe, dass auch hier die Östrogene die Fettverteilungsstörung bei Männer bewirken. Dies äußert sich durch eine Brustbildung und auch bei entsprechender Anlage zur Bildung von Fettlappen, welche unproportional am Hals, an den Oberarmen und Oberschenkeln auftreten (Madelung’sche Deformität, Launois-Bensaude-Syndrom).

Das Fettgewebe bei dem Lipödem ist nicht etwa das Reservefett, wie es bei Übergewicht auftritt. Vielmehr sind die Fettzellen an den Extremitäten anders ausgebildet. Ein Abnehmen dieser Fettdepots gelingt nicht wie bei dem Reservefett am Bauch durch entsprechende Diäten und Abmagerungskuren, sondern nur durch gezielte Therapie.

Erscheinungsbild

Die Fettpolster treten immer symmetrisch an den Beinen auf. Typische Lokalisationen sind Reiterhosen, mediale Oberschenkelwülste sowie Fettkörper im Bereich der Knie medialseitig. In späteren Jahren kann das Fett bis zu den Knöcheln reichen und eine säulenartige Veränderung der Beines hervorrufen. Die Knöchelregion, die Füße und die Zehen sind frei von Schwellungen, das Stemmer’sche Zeichen ist negativ, es liegt kein Lymphödem vor. In einigen Fällen können auch die Arme betroffen sein.

Zusätzlich treten auch noch Beschwerden wie dumpfes Schwellungsgefühl, Berührungs- und Druckschmerzhaftigkeit sowie Kälteempfindlichkeit auf. Die Berührungsschmerz haftigkeit kann so weit führen, dass sogar das Anliegen des Rockes oder der Hose an den Unterschenkeln zu unerklärbaren Schmerzen führt. Zusätzlich treten im Bereich der Oberschenkel seitlich „Besenreisernester” auf, welche durch eine Abflussbehinderung in der Haut auftreten. Durch den Rückstau in die Haut kann es leicht zu spontanen Hämatomen kommen. Bei weiterem Fortschreiten der Erkrankung mit massiven Fettlappen kommt es auch zu einer Störung des Gangbildes, die Fettlappen behindern das Gehen. Die Kniee geraten in X-Bein-Stellung.

Da die meisten Patienten bereits seit der Pubertät über alle möglichen Diäten und Abmagerungskuren versucht haben, ihre Beinform zu ändern, kommt es im Laufe der Jahre zu einer Gleichgültigkeit in der Nahrungsaufnahme und somit zu einem deutlichen Übergewicht. Bedingt durch die Verteilungsstörungen der unmäßigen Fettlappen können zusätzlich erhebliche psychische Störungen bis hin zu Depressionen eintreten.

Mit einer Latenzzeit von 15 bis 18 Jahren entsteht unbehandelt ein begleitendes Lymphödem. Untersuchungen von Földi haben gezeigt, dass die Lymphkollektoren beim Lipödem korkenzieherartig verlaufen und somit eine Beeinträchtigung des Lymphtransportes bewirken. Somit finden sich dann auch Schwellungen der Fußrücken und der Zehen mit positivem Stemmer’schen Zeichen als Zeichen des dann entstandenen Lymphödems.